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16.02.2020

Sambor Prei Kuk

Wir haben die ganze Nacht die Klimaanlage an! Das will was heissen. Normalerweise mögen wir das nicht, aber es ist einfach zu heiss hier. Selbst morgens früh sind es bereits 27°.
Das Frühstück nehmen wir auch auf der Terrasse im 1.Stock ein. Rundherum wachsen Bananen und andere Bäume deren Namen wir nicht kennen. Meine Nudelsuppe muss ich explizit bestellen. Sie gehört nicht automatisch zum Buffet.

Fahrt nach Sambor Prei Kuk

360°-Panorama innerhalb der riesigen Anlage von Sambor Prei Kuk
Sina holt uns pünktlich wie immer um 8 ab. Heute besuchen wir die ursprüngliche "Hauptstadt des Chenla Königreiches " Sambor Prei Kuk. Teile der Stadt entstanden im 7.Jh. Die Tempel sind alle Hinduistisch und Sina erklärt uns die Bedeutung der verschiedenen Sakralbauten. Wir sind immer wieder erstaunt was man zu der Zeit alles mit einfachen Mitteln erschaffen konnte. Die Steinmetze müssen echte Meister gewesen sein.
Es sind kaum Leute unterwegs, obwohl es ein wichiger Tag für Buddhisten ist und Sonntag, also für viele arbeitsfrei. Sehr angenehm ist auch, dass es viele Bäume gibt die Schatten spenden. Das Areal ist 1985 entdeckt worden und musste von erst von den Landminen die die Amerikaner hinterlassen haben geräumt werden. Kamboscha war, wie Laos auch, nie in den Vietnamkrieg direkt involviert, aber die Grenzregionen wurden von den Vietcong immer zum schmuggeln von Waffen genutzt.
Nach 2 Stunden fahren wir weiter Richtung Siem Reap. Die Temperatur steigt ausserhalb des Waldes dirkt auf 35° an. Unterwegs gibt es noch einen Stop um einen Café zu trinken. Ich hatte Sina in Phnom Penh mal nach knödelförmigen Teigtaschen gefragt. Er hat mir erzäht, dass dies Buns seien die man unterschiedlich füllen kann. Als Student hätte er sie öfter gegessen, da sie sehr preiwert seien. Hier in der Raststätte an der A6 bestelle ich mir Eines mit Fleisch gefüllt - die anderen Füllungen konnte ich nicht lesen bzw. auf den Bildern erkennen. Der/die/das Bun ist ähnlich einer Dampfnudel und war leicht süß.
Einen 2.Stop machen wir an der ehemals längsten gekümmten Steinbogenbrücke der Welt in Kampong Kdei. Sie wurde im 12.Jh gebaut.
Die ehemals längste gekümmte Steinbogenbrücke der Welt
Danach rasen wir weiter nach Siem Reap, denn Sina und sein Fahrer müssen heute noch nach Phnom Penh zurück. Das Hotel ist deutlich größer als das Letzte, aber auch sehr schön. Ganz interessant ist, dass die Badewanne im selben Zimmer wie das Bett ist. Eine separate Dusche und WC gibt es aber auch.
Wir machen uns direkt wieder auf um die Gegend zu erkunden. An der Hauptstrasse gönnen wir uns einen Espresso- bzw, Lattefrappé. Sehr angenehm!!!! Wir schlendern noch eine Stunde umher; auch um etwaige Restaurants ausfindig zu machen. Daran scheint es aber nicht zu mangeln.
Unser Zimmer in Siem Reap
Im Schlafanzug zum Drive-Inn für Mixgetränke
Long Vehicle
Die reparieren ALLES!
Recycling von Plastikflaschen - aufgeschnitten und bepflanzt