3.Etappe: Von Steeg nach Elbigenalp

Beschreibung von Lechweg.com
[ 20,5km ↑ 560m ↓ 660m ]

Das Frühstücksbuffett ist super. Jetzt merkt man warum es Kräuterhotel heisst. Sebstgemachte Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse mit Kräutern, Quark mit Kräutern..... hmmm lecker. Schon was besonderes.
Heute laufen wir nach Elbigenalp, der Heimat der Geier-Wally. Das Buch von Wilhelmine von Hillern lese ich natürlich gerade, sozusagen als Fachliteratur. Der Lechweg geht erst am Wasser bis nach Holzgau entlang. Dort stellt sich gerade die Gemeinde zur Mariä Himmelfahrt Prozession auf. Viele tragen ihre Trachten und es gibt eine Kapelle. Wir schauen etwas zu; geht auch nicht anders, weil wir auf die andere Strassenseite müssen.
Morgens früh schon wieder schönes Wetter Erstmal am Lech entlang Was für ein Wetter Geschäfte lassen sich überall machen Aufstellen zur Prozession Die Musi kimmt Sind das Gemsen? Da braucht man starke Nerven Die Holzgauer Hängebrücke Mit dem Sessellift auf die Jöchelspitze
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Nun geht es erst in eine Klamm hinein und dann steil das Höhenbachtal bergauf. Am Simms-Wasserfall sehen wir Leute, die am Felsen in einem Klettergarten herumturnen. An einem Seil überqueren sie sogar den Wasserfall. Sieht spektaulär aus. Am Café Uta geht es immer noch weiter hoch. Endlich erreichen wir die 200m lange Holzgauer Hängebrücke. Eine der Attraktionen hier und weil Feiertag ist, auch demensprechend besucht. Wir laufen auf die andere Seite und wieder zurück, da der Lechweg da weiter geht.

Nun geht es herrlich am Hang in der Höhe entlang. Die Aussicht - toll. Die Temperatur ist schon fast zu hoch. Pausen gehen nur im Schatten. Sonnenbrand im Genick hab ich schon.
Irgendwann erreichen wir nach einem steilen Abstieg zum Lech und einem genauso steilen Aufstieg die Talstation zur Jöchelspitze. Hier gönnen wir uns ein alkoholfreies Bier und eine Holunderlimo und treffen dabei viele mittlerweile bekannte Gesichter wieder. Dann fahren wir, dank Lech Card umsonst, mit dem Sessellift 15 min. zur Alm hoch hoch. Die Sicht ist etwas diesig, aber wir wollen uns mal nicht beschweren. Wir nehmen den Sessellift natürlich auch wieder runter - kost ja nix.
Bild: Wo könnte man schöner rumlungern als auf der Jöchelspitze? Bild: So müssen Wanderwege aussehen
Bild: Hauptsache Fernseher am Bett Danach müssen wir nur noch einmal eine steilere Passage runter und die letzten 4 km auf Schotter oder Asphalt am Lech entlang nach Elbigenalp ins Hotel Alpenrose. Ein riesiger Kasten, aber mit ebenso grosser Wellnessoase.
Bild: Grüß euch im hiesigen DialektUnser Zimmer liegt umterm Dach im 5. Stock mit Balkon und einem Monsterfernseher am Bett. Den Lech sieht man nicht. Dafür machen die Motorräder auf der Strasse genügend Krach.

Das Restaurant ist sehr vornehm. Wirkt aber wie aus einem anderen Jahrhundert. Heute ist italenischer Themenabend. Es gibt zwei Varianten - eine vegetarisch. Wir nehmen wie immer erst Salat vom Buffett. Dann ital. Vorspeise mit Schinken, Chillischrimps, Heilbutt und Vitello Tonato. Die Suppe, Minestrone, lassen wir aus. Danach gefüllte Kalbsschnitzel mit Brokkoli und Risotto. Zum Nachtisch gibts Tiramisu. Auf der Karte wird ein Zirbenschnaps angeboten. Den probieren wir. Er riecht wie frisch geschnitten Holz, schmeckt aber nur nach Alkohol. Später am Abend gewittert und regnet es.


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